Das Affiliate Marketing ist mit eine der beliebtesten Methoden, um online ein passives Einkommen zu erwirtschaften. Es lässt sich übersetzen mit Partner- oder Empfehlungs-Marketing. Es werden also die Produkte eines Anderen beworben.
Man kann es grob unterscheiden in den Handel mit digitalen und „physischen“ Produkten. Letztere sind recht lukrativ durch Nischenseiten im Amazon Affiliate Programm. Sehr beliebt sind aber auch die digitalen Info-Produkte.
Wie funktioniert es?
- Du wirst Mitglied bei einer der Verkaufsplattformen digitaler Info-Produkte. Marktführer in Deutschland dürfte Digistore24 sein.
- Du bewirbst Produkte, die dort angeboten werden.
- Wenn ein Kunde kauft, erhältst du eine Provision – oft 30 bis 50% vom Verkaufspreis.
Um „Auslieferung“ (Zugangsdaten oder Download) und Support musst du dich nicht kümmern. Das übernehmen die Plattform bzw. der Hersteller.
Was brauchst du?
Als Grundvoraussetzung: Computer / Laptop und Internetanschluss. Ohne Verbindung zum Internet wird es nichts mit dem online-Geld-verdienen. Dazu noch:
- Einen Account z.B. bei Digistore24 oder anderen Plattformen wie affili.net, clickbank, affilicon
- Eine Landingpage, auf der deine Kunden auf den Kaufen-Link klicken können, bei dem deine persönliche Verkäufer-ID des Portals hinterlegt ist.
Denn so funktioniert die Zuordnung der Verkäufe und Provisionen: Wenn du dich bei einem Portal anmeldest, bekommst du deine persönliche ID – oft kannst du sie selbst wählen. Wenn das Portal eine Bestellung erhält, wird überprüft, welche ID dabei mitgesendet wurde und dadurch festgestellt, welcher Verkäufer den Kunden an Land gezogen hat. Dieser erhält dann die Provision.
Du musst also sicherstellen, dass deine Kunden beim Kauf auch deine ID übermitteln. Deshalb wird die ID immer in dem Link übergeben, der den Kunden auf die Verkaufsseite bringt. Aber keine Sorge, wenn der Kunde nicht sofort kauft: Üblicherweise wird deine ID auch in einem sogenannten „Cookie“ vom Browser des Kunden gespeichert, sodass der ursprüngliche Affiliate auch nach einigen Tagen noch festgestellt werden kann und seine wohlverdiente Provision bekommt.
Und was kann ich da jetzt verkaufen?
Ganz allgemein: digitale Info-Produkte in Form von E-Books, Video-Kursen, Webinaren etc.
Die Vielfalt ist riesig, bei Digistore findet man die Kategorien
- Beruf & Job
- Bildung
- Business & Investment
- Computer und Internet
- Dating, Beziehungen und Liebe
- Dienstleistungen
- E-Mail-Marketing
- Essen & Trinken
- Familie und Kinder
- Fitness & Gesundheit & Medizin
- Fotografie & Film
- Grüne Produkte & Umweltschutz
- Haus und Garten
- Hobby & Handwerk
- Hotels und Gastronomie
- Internetmarketing & E-Business
- Persönlichkeitsentwicklung
- Politik und Wirtschaft
- Recht und Gesetz
- Reisen und Kultur
- Social Media
- Software
- Spiritualität und Esoterik
- Sport
- Sprachen
- Tanz & Musik
- Tiere & Haustiere
- Trading Produkte
- Wettsysteme
Da ist für jeden was dabei. Man sucht sich ein Produkt raus, von dem man denkt, das es sich gut vermarkten und verkaufen lässt und registriert sich mit einem Klick beim „Vendor“, also dem Hersteller bzw. Anbieter. Und dann kann es losgehen.
Wo ist der Haken bei der Sache?
Der Haken ist derselben wie bei jeglichem Vertrieb, egal ob Amazon-Produkte oder selbst entworfene T-Shirts: Kunden finden.
Fest steht: Irgendwo muss der Kunde überhaupt klicken, damit so ein Kauf zustande kommen kann. Also braucht man eine Webseite. Das muss keine wahnsinnig aufwändige Seite mit allerlei Schnickschnack sein. Man nennt sie Landingpage, weil der Kaufinteressent dort einfach nur landet. Und dann würde es schon reichen, wenn er einen Link klicken kann, der ihn zusammen mit deiner Affiliate-ID zu der Verkaufsseite bringt.
Hilfe, ich muss also Programmierer sein, um so was machen zu können?
Klares Nein. Landingpages sind kein Raketentechnik.
Lösung 1:
Eine Möglichkeit ist eine eigene kleine Webseite, die man mit dem Content-Management-System WordPress zusammenbaut. WordPress ist kostenlos und superleicht zu bedienen. Und wenn es doch holprig ist, gibt es im Netz jede Menge Communities, die bei Fragen weiterhelfen. Wer‘s ambitioniert angehen möchte, investiert in einen kleinen Video-Kurs zum Thema WordPress und ist ein kurzer Zeit ein alter Hase beim Landingpage-Bau.
Diese Lösung braucht auch einen Hoster, also einen Server, auf dem die Seite liegt und im Internet zu erreichen ist. Hosting Provider gibt es wie Sand am Meer. Von diesem hier finde ich das Angebot gut und günstig, WordPress kann auf Knopfdruck installiert werden: all-inkl
Lösung 2: Affiliate Marketing für Einsteiger und Eilige
Eine gänzlich andere Herangehensweise ist die mit dem „Business in the box“. Man nennt sie auch Affiliate Systeme. Die gedeihen ganz prächtig. Man bezahlt einen durchaus akzeptablen Preis und erhält dafür einen ordentlichen Video-Kurs über die Grundlagen des Affiliate Marketing. Mein persönlicher Favorit (hier klicken) serviert quasi auf dem Silbertablett alles, was man zum Start braucht: Zehn schöne Produkte, Video-Kurse und ein Rundum-Sorglos-Paket im Zusammenarbeit mit Goolux24.
Man registriert sich bei Goolux24, einem Anbieter von Sales Funnel Services und hat dann im Zusammenspiel mit dem Kickstarter System jede Menge Landingpages passend zu den vorgeschlagenen Produkten und vorgefertigte E-Mail-Serien. Alles einmal einrichten – und fertig. Einen Hoster braucht man nicht, Webseiten bauen auch nicht.
Was hat es mit den E-Mail-Serien auf sich?
Die FollowUp-Serien sind ein Thema für sich. Ich glaube, ich schreibe darüber glatt einen weiteren Blog-Beitrag, denn hier sprengt das Thema E-Mail-Marketing dann doch den Rahmen.